Feuerlöschboot Düsseldorf


Die Entstehungsgeschichte des Orignals

1960 ereignete sich in Emmerich eine schwere Schiffskatastrophe, bei der die geschleppte Seefähre TINA SCARLETT mit einem Tankschiff zusammenstieß.
Beide Fahrzeuge brannten aus. Durch auslaufendes Ladegut des Tankers wurden noch weitere Schiffe in Brand gesetzt.
Das damals im Einsatz befindliche, kleine Duisburger Feuerlöschboot brauchte über drei Stunden, um zur Einsatzstelle zu gelangen. Dieses Ereignis war der Anlass für den Bau moderner Löschboote.
Die Landesregierung NRW beschloss 7 kleine und 3 große Boote bauen zu lassen. Die kleinen Boote, ganz aus Aluminium, wurden den Städten Bonn, Wesseling, Krefeld, Wesel, Rees, Emmerich und Minden übergeben. Diese Boote sind inzwischen ausgemustert und durch Neubauten ersetzt worden.

Die großen Boote: Köln, Düsseldorf und Duisburg blieben Eigentum des Landes und wurden den Städten zur Verfügung gestellt, welche für die Unterhaltung und die Besatzung zu sorgen haben. Somit können diese Boote überörtlich in ganz NRW eingesetzt werden. Bei diesen Booten besteht der Rumpf aus Stahl, Deck und Aufbauten aus Aluminium. Das Feuerlöschboot Düsseldorf wurde am 6.8.1963 mit der Bau Nr. 169 von der Rheinwerft Mainz-Mombach nach Düsseldorf überführt. Der erste Einsatz des Schiffes war am 29.8.1963.

Das Modell

Das Modell stammt von Robbe.
Entgegen der Bauanleitung ist das Schiff von ursprünglich 6V Bordspannung auf 12V Bordstrom umgebaut. Die original Antriebsmotoren mit Getriebe habe ich gegen langsam drehende 12V Motoren ohne Getriebe getauscht. Der Antrieb ist dadurch deutlich leiser. Die Propeller sind entsprechend angepasst worden.

Neben den üblichen Fahrfunktionen verfügt mein Modell über weitere folgende Funktionen, alle per Fernsteuerung bedienbar:

- Beleuchtung
- Die Löschmontiore spritzen, schwenken und drehen
- Radar dreht sich